Von Bremerhaven zur Elbemündung – 02. Mai 2016

Nach einer Nacht vor Anker in ruhigem Gewässer begann ein weiterer Tag mit wolkenlos schönem Wetter.

Grund unseres Abstechers nach Bremerhaven war der Austausch des Schlauchbootes, das in der Karibik zum Einsatz kam und dort gute Dienste geleistet hatte. Es sollte mit einem traditionellen Dinghy ersetzt werden, das besonders am kommenden Hamburger Hafengeburtstag authentischer wirkte und besser zum Traditions-Segler „Eye of the Wind“ passt. Pünktlich um 08:00 Uhr wurde das Dinghy zur „Eye“ gebracht.

Rasch war die Operation beendet und das Schlauchboot konnte abtransportiert werden.

Nach einer kurzen Visite des Zolls und nach der Ermahnung, fortan eine korrekte Zollflagge zu hissen, war die „Eye“ zur Weiterfahrt bereit.

Der Anker wurde gelichtet und der zweitletzte Seetag in Angriff genommen und die eindrückliche Ausfahrt durch Bremerhaven begann.

Der sonnige und vor allem windstille Tag liess eigentliche Kreuzfahr-Stimmung aufkommen, die einige der Mitpassagiere zum „Dolce far Niente“ animierte……… 😉 🙂

…….während andere und die Crew die „Eye“ im Schweisse ihres Angesichts auf Vordermann brachten……. 🙁

Je mehr sich die „Eye“ der Elbemündung näherte, desto intensiver wurde der Schiffsverkehr. Zeitweise bretterten die Ozeanriesen recht nahe an unserem Schiff vorbei und überholten die „Eye“ sowohl auf der Steuerbord- als auch der Backbodseite – ein immer wieder faszinierendes und eindrückliches Schauspiel.

Die letzte Nacht ging die „Eye“ in der Elbe bei Brunsbüttel vor Anker.