Bericht Nummer 461 - 08. Juli 2018 | Drucken |  E-Mail

 

Reparatur unserer Handpumpe

Es ist beinahe ein Naturgesetz, dass kurz bevor eine grosse Reise ansteht, einiges an Unvorhergesehenem passiert (unser nächster Homeleave steht ins Haus).

Wink

Diesmal hat sich unsere Handpumpe abgemeldet und plötzlich kein Wasser mehr geschöpft.

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Der erste Versuch einer Reparatur scheiterte, nicht zuletzt darum, weil die Leitungen ein zementiert sind. Ein Fehler, den wir so in Zukunft nicht mehr begehen werden (Man hat nie ausgelernt Smile).

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Einige Tage später, nachdem wir mit einem Einkaufszettel des «Tuberos» alles Nötige in verschiedenen Läden zusammen gekauft hatten, ging es an die Arbeit, eine neue Wasserfassung für eine neue Handpumpe zu graben.

Die «normale» Wasserversorgung für unser Haus, die mittels einer elektrischen Pumpe und eines Drucktanks sicher gestellt wird, war glücklicherweise von dem Problem nicht betroffen.

Zuerst wurde das Loch vorbereitet.

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Danach bereitete der «Tubero» die erste GI-Röhre vor, indem er für die Fassung des Wassers Löcher bohrte.

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Mit langen Bambus-Stangen errichtete man eine Pyramide, an der die drei Meter langen Rohre aufgehängt und danach ins Loch eingeführt werden konnten. Das Loch wurde mittels Wasserdruck «gebohrt», sodass eigentliche Grabarbeiten nicht nötig waren.

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Das Wasser, das heraus gepumpt wurde, war mit Sand durchsetzt.

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Die Fassung war nun bereit, damit die Zuleitungsröhre zur neuen Handpumpe angebracht werden konnte.

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Einige Sträucher mussten weichen.

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Ein Gewinde wird geschnitten…….

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..und danach ein Betonsockel zementiert.

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Nun hiess und heisst es, regelmässig Wasser zu pumpen, das immer noch sehr sandhaltig ist. Unsere Haushalthilfen wechseln sich bei dieser schweisstreibenden Arbeit ab. Es wird noch seine Zeit dauern, bis aus der Handpumpe ganz klares Wasser fliessen wird.

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