Bericht Nummer 14 - 22. Januar 2010 | Drucken |  E-Mail

Elektro-Reparatur à la “Philippinaise”

 

Zwei Faktoren haben dazu beigetragen, dass uns die Stromversorgung einige Sorge bereitete.

 

Zum einen ist es in den Philippinen üblich, Stromkabel zu verbinden, indem sie nur zusammgedreht und mit Isolierband geschützt werden Dies selbst bei der Hauptzuleitung zu unserem Haus.

 

Zum anderen bläst seit anfangs Oktober der Amihan (Nordostmonsun) recht stark.

 

Das hatte zur Folge, dass sich die Verbindung der Hauptzuleitung durch die steten Windböen gelöst hat, mit dem Resultat, dass der Strom sehr stark schwankte und danach zeitweise ganz ausfiel, obwohl wir nicht einen der berüchtigten “Brownouts” hatten.

 

Glücklicherweise ist der Barrio-Elektriker jeweils rasch zu Stelle. Schon morgens um 07:00 rückte er an, stellte die Diagnose und ging stracks an die Hauptleitung (unter Strom!!) und verdrahtete die Zuleitung neu (uns standen die Haare zu Berg) - aber fünf Minuten später war das elektrische Problem gelöst (pourvu que ça dure).

 

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