Private Homepage von Bing und Juerg Weber
Bericht Nummer 451 - 28. April 2018 | Drucken |  E-Mail

 

Ausflug nach Iloilo

Obwohl Iloilo, die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz, auf «unserer» Insel Panay liegt, tun wir uns jeweils schwer, einen Abstecher dorthin zu unternehmen. Es sei denn, wir sind aus administrativen Gründen gezwungen, uns dorthin begeben zu müssen. Letztes Mal war dies 2015, um Bing`s neuen Pass abzuholen.

Was uns abschreckt, sind die prekären Verkehrs- und Strassenverhältnisse. Die Fahrt zur drittgrössten Stadt der Philippinen nimmt auf dem direkten Weg jeweils über vier Stunden intensiven Fahrens in Anspruch.

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Die Hinfahrt führte uns via Altavas und Passi nach Iloilo. Während die Strasse in der Provinz Aklan weitgehend repariert ist und sich in einem akzeptablen Zustand befindet (mit Ausnahme der Umfahrung von Altavas), gibt es in der Provinz Capiz noch Einiges zu tun. Erst ab Busuanga kommt man wieder zügig voran. In der Provinz Iloilo wird dagegen noch viel gebaut – es braucht Geduld, die Baustellen zu passieren. Interessantes Detail: In Passi wurde eine CitiMall eröffnet und die Strasse durch das Städtchen ist endlich zementiert.

Da wir viele Jahre nicht mehr in Iloilo waren, staunten wir nicht schlecht, wie sich die Stadt entwickelt hat. Auf dem Gebiet des alten Flughafens sind unzählige Gebäude, Hotels, Shopping Malls und Restaurants entstanden. Neben der behäbigen Altstadt mit den attraktiven Häusern und eindrücklichen Kirchen präsentiert sich das neue Iloilo als eine eigentliche Boom-Stadt.

(Alle Bilder aus dem Internet)

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Um zum Video zu gelangen auf das Bild oder hier klicken. - Bild Youtube Video: Aerial View of Iloilo City

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Um zum Video zu gelangen auf Bild oder hier klicken. Bild Youtube Video: Iloilo-City Aerial

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Um zum Video zu gelangen auf das Bild oder hier klicken. Bild Youtube Video Iloilo City Aerial Part 2

Für uns hiess dies, dass wir all jene Goodies einkaufen gingen, welche im provinziellen Kalibo nicht erhältlich sind.

Dazu kommt, dass viele Restaurants mit attraktivem Angebot locken. Unter kundiger Führung unserer Freunde aus Iloilo kamen wir nicht nur in den Genuss ausgezeichneten Essens, sondern wurden an pittoreske Plätze am Iloilo-River gebracht, wo der Sonnenuntergang und die Abendstimmung eine ganz besondere Atmosphäre zauberten.

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Fazit: Wir werden sicher nicht wieder drei Jahre verstreichen lassen, bis wir Iloilo erneut einen Besuch abstatten.

Wir entschieden uns, die Rückfahrt via die Provinz Antique entlang der Westküste zu unternehmen. Wohl sind rund 100km mehr zurück zu legen. Landschaftlich ist die Gegend aber attraktiver, als auf dem direkten Weg. Dazu kommt, dass viel weniger Verkehr herrscht und praktisch keine Lastwagen unterwegs sind. Im Süden, zwischen Iloilo und San Joaquin wird intensiv gebaut, was das Vorankommen ziemlich verlangsamt. Die kurvenreiche Überquerung der Bergkette, der «San Bernardino», eine eigentliche Passfahrt, macht Spass. Mit Ausnahme einiger Baustellen ist die Strasse in gutem Zustand. Dank kurzen Zwischenstops in San José de Buenavista im neuen Robinson`s Shopping Center und in Pandan in Bruno`s kleinem Restaurant für eine Merienda, liess sich die rund siebenstündige Fahrt zurück nach Hause gut bewältigen.

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Bericht Nummer 450 - 21. April 2018 | Drucken |  E-Mail

 

Umfahrungsstrasse Makato – Es ist vollbracht!
Die Bauarbeiten sind abgeschlossen – der Verkehr rollt!

Eigentlich hätte der Bau der Umfahrungsstrasse rund acht Monate nach Baubeginn im Frühjahr 2014, also im Januar 2015 abgeschlossen sein sollen.

Nun, es hat ein klein wenig länger gedauert. Wink

Anfang Dezember des letzten Jahres wurde noch intensiv am Pièce de Résistence, der Brücke über den Makato River gebaut, wollte man doch für das alljährlich stattfindende Frühlingsfest «Ati-Atihan» den Verkehr rund um Makato leiten können. Die nachstehenden Bilder wurden am 09. Dezember 2017 aufgenommen.

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Mit Ach und Krach war der Fluss am Stichdatum des 15.01.2018 soweit überbrückt, dass man die Strasse für einige Tage provisorisch nutzen konnte. Es dauerte aber noch bis Mitte April, bis die Strasse geöffnet und dem Verkehr übergeben wurde.

Für uns heisst dies, dass wir zusätzlich zum «normalen» Lärm tagsüber nun auch einiges an zusätzlichem Verkehrslärm zu hören bekommen. Glücklicherweise hält sich das Verkehrsaufkommen (noch) in Grenzen. Dies ist sicher auch auf die etwas seltsame Beschilderung zurückzuführen.

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Wenn der Pfeil auf das Hauptziel, Caticlan/Boracay, nach wie vor in Richtung Makato zeigt und die Umfahrungsstrasse als «Bypass Makato» bezeichnet wird, so wird zumal der Ortsunkundige diesen nicht benutzen.

Darüber hinaus erstaunt, dass bereits die «Circumferential Road» nach Kalibo angezeigt wird, die bei Weitem noch nicht fertig gestellt ist. Die Anschlussarbeiten in Makato sind nicht gemacht und die Brücke über den Aklan-River befindet sich erst in einem (sehr) frühen Baustadium. Monate (bis Jahre) dürften vergehen, bis auch diese Strasse dem Verkehr übergeben werden kann.

Dagegen ist der "Bypass Makato"  jetzt aber in Betrieb, die Brücke über den Makato-River fertig gestellt und der Verkehr rollt.

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Noch bläst der Amihan (Nordostmonsun), d.h. der Wind kommt aus Richtung der Umfahrungsstrasse. Wir sind froh, dass auch unter diesen Bedingungen der Verkehrslärm entgegen unseren Befürchtungen nicht all zu schlimm ist. - Wie nachfolgender Video zeigt, kann von unserer Terrasse aus nun die «Action» auf der Strasse beobachtet werden. Never a dull moment!

Laughing

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Um zum Video zu gelangen, auf das Bild oder hier klicken.

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Zurück zu:

---> Umfahrungsstrasse

---> Baufortschritt 1

---> Baufortschritt 2

---> Baufortschritt 3

---> Baufortschritt 4

---> Baufortschritt 5

---> Baufortschritt 6
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---> weiter zu Brücke über den Aklan River (Kalibo Circumferential Road)

 

 
Bericht Nummer 449 - 14. April 2018 | Drucken |  E-Mail

Makato – Zurückschneiden unserer «Indian Trees»

Die pappelartigen «Indian Trees» vor unserem Haus, entlang der Tirol-Strasse sind seit dem letzten Baumschnitt dermassen in die Höhe geschossen, dass Probleme mit den Strom-, respektive Telefon- und Internetkabeln zu befürchten waren. Heute haben wir das Problem lösen lassen und die Bäume wieder einmal massiv zurück geschnitten.

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Erstaunlich, wie effizient und geschickt das Bolo (die Machete) eingesetzt wird! In kürzester Zeit waren unsere «Indian Trees» zurecht gestutzt.

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Bericht Nummer 448 - 10. April 2018 | Drucken |  E-Mail

 

ARCHIV

1967 – 12. - 15. Mai / Reise zum Parc Albert mit dem Schweizerclub

Nach den Kongowirren in den frühen 60er Jahren des letzten Jahrhunderts war die Schar von 24 Mitgliedern des Schweizerclubs von Kinshasa unter den Ersten, welche sich im Mai 1967 als Touristen zum Parc Albert im Kivu aufmachten.

Bereits die Flugreise mit einer schon zu der Zeit recht alten DC-4 begann recht abenteuerlich. O-Ton:

«Um fünf Uhr morgens, pünktlich gemäss Flugplan werden die Motoren angeworfen. Während die Maschine langsam zum Start rollt, werden wir von einem schwarzen Purser an Bord willkommen geheissen. Doch etwas scheint nicht zu klappen. Nach längerem Warten am Pisten-Ende werden die dröhnenden Motoren gedrosselt und langsam schiebt sich unsere DC-4 wieder zurück zum Tarmac. Was ist wohl passiert?

Des Rätsels Lösung: Der dienst habende Flugsicherungsbeamte hat, nachdem er in aller Frühe die Pistenbeleuchtung eingeschaltet hatte, sich nochmals auf`s Ohr gelegt. Und hoch oben über uns kreiste die Boeing aus Brüssel und wartete auf die Lande-Erlaubnis.`Doch unten, im Turm des Internationalen Flughafens von Kinshasa schläft der verantwortliche Mann den Schlaf des Gerechten (?)….

Langsam bricht der Tag an. Inzwischen ist die Panne behoben. Die Boeing aus Europa setzt zur Landung an, wir machen uns mit einer Stunde Verspätung erneut startklar.»

Der Flug über unendlich scheinende Wälder dauerte gute fünf Stunden, bis wir in Goma landeten. Weiter ging es per Mini-Bus zur rund 120km entfernten Lodge in Rwindi im Parc Albert.

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Um zum Video zu gelangen auf das Bild oder hier klicken.

Anderntags, früh morgens, begannen wir mit unserer Safari, die uns bis nach Vitshumbi am Lac Edouard führte. Der Tierbestand im Parc Albert, der während der politischen Wirren rund um die Unabhängigkeit stark dezimiert wurde, hatte sich zwischenzeitlich etwas erholt und war für uns «Petits Suisses» sehr eindrücklich. Zurück in Goma rundete eine Tour zum Lac Vert, den angrenzenden Lavafeldern und ein Abstecher nach Gisenyi in Rwanda unsere Kivureise ab.

Der Rückflug mit «unserer» alten DC-4 war insofern unvergesslich, als dass während des Starts in Goma ein Motor ausfiel, wir über dem Kivu-See Treibstoff ablassen mussten und dann trotzdem überladen zurück in Goma landeten, wobei wir mit dem Bugrad über die Piste hinaus gerieten. - Eine nigelnagel neue Fokker «Friendship» brachte uns dann wohlbehalten nach Kinshasa zurück.

 

 
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