Private Homepage von Bing und Juerg Weber
Bericht Nummer 19 - 25. Februar 2010 | Drucken |  E-Mail

Ein neues Dach über der “Dirty Kitchen”

 

Die “Dirty Kitchen” ist eine typisch philippinische Angelegenheit. Hier wird das Essen vorbereitet, gereinigt – und allenfalls auf dem Holzfeuer oder Holzkohle-Grill zubereitet. Das eigentliche Kochen geschieht dann in der “normalen” Küche.

 

Unser über 30-Jahre altes Haus zeigte insbesondere in der “Dirty Kitchen” Renovationsbedarf. Die Dachkonstruktion mit Bambus-Sparren war voller Holzwürmer. Desgleichen war das Nippa-Dach (Palmwedel) in die Jahre gekommen – zwar noch dicht – aber auch voller Ungeziefer.

 

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"Vorher"

 

Das Holz wurde beim Schreiner bestellt, der sowohl für die Konstruktion des neuen Dachstocks als auch für die neue Bedachung zuständig war. Gegen 20 Holzbalken wurden eines Nachts so gegen 22:00 Uhr angeliefert – dies auf zwei Motorrädern. Kein Wunder, dass der Transport im Dunkeln durchgeführt wurde!! Wink

 

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Dann galt es, die neuen Dachbalken mit Holzschutzmitteln zu bearbeiten und gut austrocknen zu lassen.

 

Die Dachbleche und alles was dazugehört wurde bestellt und zwischenzeitlich ausgeliefert, so dass der Umbau am Montag, 22. Februar, in Angriff genommen werden konnte.

 

Schnell war das alte Dach entfernt.

 

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Schon am ersten Abend begann die Dachkonstruktion Form anzunehmen.

 

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Kurz, innert dreier Tage erhielten wir einen neuen – hoffentlich nicht mehr wurmstichigen – Dachstock mit einem schönen, grünen Blechdach. Das sieht zwar nicht mehr “authentisch” pittoresk aus, stellt aber sicher, dass keine “undesirables” mehr von der Decke rieseln. Laughing

 

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"Nachher"

 

Kostenpunkt: Knapp Peso 30'000.-- oder CHF 720.--!! - Nicht schlecht, oder?

 
Bericht Nummer 18 - 16. Februar 2010 | Drucken |  E-Mail

Unser Trinkwasser

 

Wir haben unsere eigene Wasserfassung. Der Brunner ist sehr tief. Trotzdem ist das Wasser leicht salzhaltig und kann nur als Brauchwasser verwendet werden.

 

Das Trinkwasser besorgen wir bei Aqua-Bee.

 

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Dies ist eine der vielen Firmen, die gereinigtes und keimfreies Wasser anbieten. Das Wasser von deren eigenen Fassung wird filtriert und durch ein Reinigungssystem gepumpt, bevor es frisch abgefüllt verkauft wird.

 

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Wir gehen davon aus, dass das Reinigungssystem immer gut gewartet und voll funktionstüchtig ist. Wink

 

Die Rund 25 Liter Trinkwasser kosten Peso 25.-- und decken praktisch einen Wochenbedarf.

 

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Bericht Nummer 17 - 16. Februar 2010 | Drucken |  E-Mail

Die Reismühle

 

Die ersten 40 Kilos neuen Reises werden von der Rispe getrennt und poliert. Die Stör-Reismühle wird in Betrieb genommen und mit grossem Lärm und viel Staub läuft das Prozedere ab.

 

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Der gute Reis wird in einen Sack abgepackt.

 

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Auf der Seite der Reismühle wird der Bruchreis gesammelt und umgehend als Schweinefutter verkauft.

 

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Die leeren Rispen werden fortgeworfen.

 

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Bericht Nummer 16 - 06. Februar 2010 | Drucken |  E-Mail

Reisernte

 

Seit Ende Januar ist die erste Reisernte des Jahres im Gange. Auf Grund zu grosser Trockenheit, respektive zu viel Regen zur Unzeit fällt sie leider dieses Jahr unterdurchschnittlich aus (nur knapp 50% des Vorjahresertrages).

 

Bing erhält zur Zeit ihren Anteil. Der Reis wird in Säcken angeliefert (1 Sack = 1 Cavan = ca. 25Kgs).

 

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Bevor sie ans Lager gehen, müssen die Reiskörner (noch in den Rispen) zum Trocknen ausgelegt werden. Dies muss 5-6 Mal geschehen, bis sichergestellt ist, dass die Körner nicht mehr keimen.

 

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Grosse, feinmaschige Netze werden ausgebreitet und die Reiskörner darauf verteilt. Mit dem Rechen werden sie von Zeit zu Zeit gewendet. Da die Sonne nicht immer scheint und fast “englisches Wetter” herrscht, können die Netze beim ersten Regentropfen schnell zusammengelegt und der Reis unter Dach gebracht werden. Kaum ist der Regenschauer vorüber, werden die Netze erneut ausgebreitet

 

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Wenn der Reis für den Verbrauch benötigt wird, stoppen wir eine der fahrenden Reismühlen, die regelmässig zirkulieren. Der Reis wird von der Rispe getrennt und poliert. - Ein bisschen anders, als wenn man bei der Migros ein Pack Reis kaufen geht, oder?

 

 

 

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