Private Homepage von Bing und Juerg Weber
Bericht Nummer 40 - 01. November 2010 | Drucken |  E-Mail

Wenn es regnet, dann aber zünftig....!!

 

Die klimatischen Verhältnisse sind nicht mehr wie früher. Eigentlich wäre nun der Beginn der trockeneren Saison angesagt. Nach wie vor befinden wir uns jedoch im Einflussbereich tropischer Depressionen, die intensive Regenfälle mit sich bringen.

 

Die aktuelle Reisernte ist einmal mehr bedroht. Die erwarteten Erträge sind eh schon reduziert, da nach der Aussaat das Wetter zu trocken war. Nun kann man wegen der anhaltenden Regenfälle nicht ernten und der Reis droht zu verderben.

 

Und hat man bereits erste Felder abgeerntet, können die Reiskörner nicht getrocknet werden. Dies birgt das Risiko in sich, dass sie zu Keimen beginnen und der Reis ungeniessbar wird.

 

Bricht die Sonne durch die Wolken und ist der Boden abgetrocknet, wird sofort der Reis ausgebreitet. Kaum zum Trocknen ausgelegt, kann es sein, dass bereits wieder die ersten Tropfen fallen. Und dann muss es schnell gehen, bevor die Schleusen geöffnet werden! Denn wenn es regnet, dann recht.....

 

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Einige Minuten zuvor herrschte noch eitel Sonnenschein....

 

 

Die Routine heisst: Reis raus – Wetter beobachten – bei den ersten Tropfen alles wieder einpacken und unteres Dach bringen.

 

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In aller Hektik muss der Reis ins Trockene gebracht werden

 

 
Bericht Nummer 39 - 31. Oktober 2010 | Drucken |  E-Mail

Ocra-Blüte

 

Kurzer Nachtrag zum Bericht Nummer 37/Garten-Gemüse: Die Ocra-Pflanze macht eine überaus attraktive Blume, die – ähnlich wie jene der Passion-Fruit – nur während eines Tages blüht:

 

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Bereits am nächsten Tag entwickelt sich die Ocra-Frucht, die sehr schnell heranreift und nach rund fünf Tagen geerntet werden muss.

 

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Bericht Nummer 38 - 17. Oktober 2010 | Drucken |  E-Mail

Makato Cockpit Arena / Hahnenkämpfe: DER Zeitvertrieb der Pinoys

 

Ein Augenschein im Cockpit von Makato an einem Sonntagnachmittag bestätigt: Was in unseren Breitengraden der Fussballmatch ist, sind die Hahnenkämpfe in den Philippinen.

 

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Jede grössere Ortschaft verfügt über eine Cockpit-Arena, in der fast täglich Hahnenkämpfe abgehalten werden. Besonders am Wochenende sind sie jeweils gepackt voll.

 

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Rund um die Arena wird fürs leibliche Wohl gesorgt. Grilliertes (Hähnchen???,Wink Lechon, aber auch Eiscremes, Süssigkeiten, kalte Drinks <Beer na Beer galore....>) werden angeboten. Kurz – eine ähnliche Atmosphäre wie bei uns ums Fussballstadion herum.

 

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Ein Lechon anstelle einer Rost-Bratwurst

Smile

 

Kaum ein Pinoy, der etwas auf sich hält, der  nicht hinter seinem Haus einige Kampfhäne hält, sie liebevoll betreut und aufpäppelt. Sind sie stark genug, werden sie als "Gladiatoren" in die Kampfarena  gebracht, um dort allenfalls ihr Leben lassen zu müssen.

 

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Das Messer wird vorbereitet

 

 

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Es wird heftig gewettet und manch eine Familie muss unten durch, weil das wenige Geld beim Hahnenkampf verzockt wird.

 

Drinnen, besonders während der kurzen Zeit vor einem Wettkampf, wenn die Hähne präsentiert und die Wetten abgeschlossen werden, schwillt der Lärm ohrenbetäubend an, wenn die Gebote “à la crié” platziert werden.

 

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Der Kampf selber ist kurz und heftig und dauert nur eine knappe Minute. Die beiden Kontrahenden gehen auf einander los und versuchen, dem Gegner mit den mit Messern versehenen Sporen den Todesstoss zu versetzen, oder ihn dermassen zu verletzen, dass er den Kampf aufgibt.

 

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Der Sieger (rechts) wird dem Verlierer gegenübergestellt - dieser hat den Kampf mit dem Leben bezahlt

 

Für uns Westler eine brutale Angelegenheit - der Hahnenkampf gehört aber zum philippinischen Alltag und ist nicht daraus wegzudenken.

 

 
Bericht Nummer 37 - 15. Oktober 2010 | Drucken |  E-Mail

Früchte und Gemüse in unserem Garten

 

Nach unserer Rückkehr galt es, in unserem Garten “Inventar” zu machen und zu schauen, was alles im Moment wächst.

 

Vor unserer Porch gedeiht eine stattliche Banane – in ca. 2 bis 3 Monaten werden wir sie ernten können.

 

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Die roten Pfefferschoten sind reif und werden unserem Essen in Zukunft den nötigen Pep verleihen.

 

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Papayas wachsen fast wie Unkraut. Jedenfalls werden wir in Kürze die ersten, noch grünen Papayas zu “Achara” verarbeiten. Das geraffelte Fruchtfleisch wird in Essig zusammen mit Gewürzen und Pfefferschoten aufgekocht und nachher abgekühlt und im Eisschrank aufbewahrt. Achara wird als Beilage zu Fisch und Fleisch gegessen. - Natürlich freuen wir uns auch auf die reifen Papayas, die hier – frisch vom Baum gepflückt – natürlich ganz besonders lecker schmecken.

 

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Unsere Freunde in Iloilo haben uns bei unserem letzten Besuch vor rund einem Jahr einen Passion-Fruit Setzling mitgegeben. Zu unserer grossen Überraschung ist die Ranke stark gewachsen und voller Früchte. Ganz besonders eindrücklich ist auch die Blume der Passion-Fruit.

 

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In unserem Backyard stehen einige Kokospalmen, so dass wir eigentlich regelmässig Nüsse ernten können, sei es, um den Saft junger Nüsse (Buco-Juice) zu trinken oder deren saftiges Fruchtfleisch zu geniessen oder aber aus älteren, reifen Nüsse Kokosmilch herzustellen, die dann zum Kochen Verwendung findet.

 

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Neu haben wir Ocra angepflanzt – im Moment lassen wir die Schoten wachsen und verwenden sie, um weitere Pflanzen zu ziehen.

 

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