Private Homepage von Bing und Juerg Weber
Bericht Nummer 41 - 07. November 2010 | Drucken |  E-Mail

Tagesausflug nach Boracay – Shopping Swiss Goodies

 

Ein bisschen mehr als eine Stunde Autofahrt von Cayangwan entfernt ist Caticlan, von wo man per Auslegerboot auf die Insel Boracay übersetzt. Musste man früher mit den Banca-Fahrern für die Überfahrt feilschen, um dann die Boote am Strand – meist nassen Fusses – zu besteigen, so empfängt den Touristen heute ein imposanter Terminal mit Ticket Office und man gelangt direkt vom Pier auf die Bancas.

 

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Jetty in Caticlan

 

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Pier in Caticlan mit RoRo-Fähre nach Mindoro im Hintergrund

 

Die Überfahrt dauert rund 10 Minuten. Auch auf Boracay erwartet einem ein langer Pier und ein Empfangsgebäude, vor dem unzählige Tricycles und neuerdings auch Kleinbusse für den Transport zu den Hotels warten.

 

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Jetty in Boracay

 

War Boracay früher ein Geheimtyp, eine paradiesische Insel ohne fliessendes Wasser und Elektrizität mit nur wenigen Cottages am feinen, weissen Sandstrand, so mutierte sie zur internationalen Touristendestination mit unzähligen Hotels, Pensionen und Restaurants. Es wird gebaut, was das Zeug hält. Ein neues Hotel nach dem anderen wird hochgezogen. Entsprechend ist der Verkehr und die Luftverschmutzung – die schlecht eingestellten Zweitakt-Motoren der Tricycles lassen grüssen.

 

Die White Beach ist nach wie vor eindrücklich – glücklicherweise sind die Bauten entlang des Strandes weniger hoch, als die umgebenden Kokospalmen.

 

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White Beach

 

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White Beach - die Tücher gegen den Habagat (Südwestmonsun) sind noch aufgespannt

 

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Für uns ist Boracay ein Tagesausflug. Ein Spaziergang entlang der White Beach, ein kühler Drink, ein feines Essen in einem der vielen Restaurants und anschliessend ein Abstecher ins “Heidiland”, um uns mit gutem Brot, Wurstwaren nach schweizerart, Schweizer Käse und weiteren Goodies einzudecken, die wir anderswo nicht “posten” können.

 

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Heidiland - Shoppers Paradies der Expats

 

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Da lacht des Auslandschweizers Herz 

 

 

 

 
Bericht Nummer 40 - 01. November 2010 | Drucken |  E-Mail

Wenn es regnet, dann aber zünftig....!!

 

Die klimatischen Verhältnisse sind nicht mehr wie früher. Eigentlich wäre nun der Beginn der trockeneren Saison angesagt. Nach wie vor befinden wir uns jedoch im Einflussbereich tropischer Depressionen, die intensive Regenfälle mit sich bringen.

 

Die aktuelle Reisernte ist einmal mehr bedroht. Die erwarteten Erträge sind eh schon reduziert, da nach der Aussaat das Wetter zu trocken war. Nun kann man wegen der anhaltenden Regenfälle nicht ernten und der Reis droht zu verderben.

 

Und hat man bereits erste Felder abgeerntet, können die Reiskörner nicht getrocknet werden. Dies birgt das Risiko in sich, dass sie zu Keimen beginnen und der Reis ungeniessbar wird.

 

Bricht die Sonne durch die Wolken und ist der Boden abgetrocknet, wird sofort der Reis ausgebreitet. Kaum zum Trocknen ausgelegt, kann es sein, dass bereits wieder die ersten Tropfen fallen. Und dann muss es schnell gehen, bevor die Schleusen geöffnet werden! Denn wenn es regnet, dann recht.....

 

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Einige Minuten zuvor herrschte noch eitel Sonnenschein....

 

 

Die Routine heisst: Reis raus – Wetter beobachten – bei den ersten Tropfen alles wieder einpacken und unteres Dach bringen.

 

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In aller Hektik muss der Reis ins Trockene gebracht werden

 

 
Bericht Nummer 39 - 31. Oktober 2010 | Drucken |  E-Mail

Ocra-Blüte

 

Kurzer Nachtrag zum Bericht Nummer 37/Garten-Gemüse: Die Ocra-Pflanze macht eine überaus attraktive Blume, die – ähnlich wie jene der Passion-Fruit – nur während eines Tages blüht:

 

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Bereits am nächsten Tag entwickelt sich die Ocra-Frucht, die sehr schnell heranreift und nach rund fünf Tagen geerntet werden muss.

 

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Bericht Nummer 38 - 17. Oktober 2010 | Drucken |  E-Mail

Makato Cockpit Arena / Hahnenkämpfe: DER Zeitvertrieb der Pinoys

 

Ein Augenschein im Cockpit von Makato an einem Sonntagnachmittag bestätigt: Was in unseren Breitengraden der Fussballmatch ist, sind die Hahnenkämpfe in den Philippinen.

 

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Jede grössere Ortschaft verfügt über eine Cockpit-Arena, in der fast täglich Hahnenkämpfe abgehalten werden. Besonders am Wochenende sind sie jeweils gepackt voll.

 

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Rund um die Arena wird fürs leibliche Wohl gesorgt. Grilliertes (Hähnchen???,Wink Lechon, aber auch Eiscremes, Süssigkeiten, kalte Drinks <Beer na Beer galore....>) werden angeboten. Kurz – eine ähnliche Atmosphäre wie bei uns ums Fussballstadion herum.

 

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Ein Lechon anstelle einer Rost-Bratwurst

Smile

 

Kaum ein Pinoy, der etwas auf sich hält, der  nicht hinter seinem Haus einige Kampfhäne hält, sie liebevoll betreut und aufpäppelt. Sind sie stark genug, werden sie als "Gladiatoren" in die Kampfarena  gebracht, um dort allenfalls ihr Leben lassen zu müssen.

 

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Das Messer wird vorbereitet

 

 

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Es wird heftig gewettet und manch eine Familie muss unten durch, weil das wenige Geld beim Hahnenkampf verzockt wird.

 

Drinnen, besonders während der kurzen Zeit vor einem Wettkampf, wenn die Hähne präsentiert und die Wetten abgeschlossen werden, schwillt der Lärm ohrenbetäubend an, wenn die Gebote “à la crié” platziert werden.

 

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Der Kampf selber ist kurz und heftig und dauert nur eine knappe Minute. Die beiden Kontrahenden gehen auf einander los und versuchen, dem Gegner mit den mit Messern versehenen Sporen den Todesstoss zu versetzen, oder ihn dermassen zu verletzen, dass er den Kampf aufgibt.

 

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Der Sieger (rechts) wird dem Verlierer gegenübergestellt - dieser hat den Kampf mit dem Leben bezahlt

 

Für uns Westler eine brutale Angelegenheit - der Hahnenkampf gehört aber zum philippinischen Alltag und ist nicht daraus wegzudenken.

 

 
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