Private Homepage von Bing und Juerg Weber
Bericht Nummer 15 - 06. Februar 2010 | Drucken |  E-Mail

Makato – "unser" Gemeindebezirk

 

Die Provinz Aklan umfasst 17 Gemeindebezirke. Makato – zu der Cayangwan gehört – umfasst 18 Weiler (Barangays). Rund 22'000 Einwohner, meistens Reisfarmer, wohnen im Gemeindegebiet.

 

Die Stadt erhielt ihren Namen offensichtlich per Zufall. Makato heisst in der lokalen Sprache “hier entlang”. Die lokalen Einwohner haben die Frage der ersten Spanier nach dem Namen der Ortschaft missverstanden und den Weg entlang des Flusses gewiesen. 1901 wurde die Stadt durch die Amerikaner nach dem damaligen US-Präsidenten in Taft umbenannt. Das wurde 1923 wieder rückgängig gemacht.

 

Zentraler Treffpunkt ist der Markt. Der Platz davor dient als Drehscheibe des lokalen Verkehrs. Entlang der Hauptstrasse zirkulieren (meist überfüllte) Jeepneys und Kleinbusse. Am Markt wird umgestiegen - die Feinverteilung geschieht mit den allgegenwärtigen Tricycles (philippinischer ÖV!). Der gewiefte Reisende weiss, wo die Tricycles “seiner” Destination auf Kunden warten.

 

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Makato Markt & Drehscheibe des ÖV

 

Wie praktisch alle Dörfer und Städte hier, ist Makato (Poblacion) entlang der Hauptstrasse Kalibo-Caticlan/Boracay gebaut. Ein grosser Platz vor der Kirche ist mit den Gebäuden der Gemeindeadministration und des Sportkomplex' gesäumt. Hier findet auch das alljährliche Ati-Atihan Fest statt. Wahrzeichen (?) ist der grosse Wasserturm.

 

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Makato Kirche

 

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Town Hall & Administration

 

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Der Sportkomplex

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Wasserturm

 

 
Bericht Nummer 14 - 22. Januar 2010 | Drucken |  E-Mail

Elektro-Reparatur à la “Philippinaise”

 

Zwei Faktoren haben dazu beigetragen, dass uns die Stromversorgung einige Sorge bereitete.

 

Zum einen ist es in den Philippinen üblich, Stromkabel zu verbinden, indem sie nur zusammgedreht und mit Isolierband geschützt werden Dies selbst bei der Hauptzuleitung zu unserem Haus.

 

Zum anderen bläst seit anfangs Oktober der Amihan (Nordostmonsun) recht stark.

 

Das hatte zur Folge, dass sich die Verbindung der Hauptzuleitung durch die steten Windböen gelöst hat, mit dem Resultat, dass der Strom sehr stark schwankte und danach zeitweise ganz ausfiel, obwohl wir nicht einen der berüchtigten “Brownouts” hatten.

 

Glücklicherweise ist der Barrio-Elektriker jeweils rasch zu Stelle. Schon morgens um 07:00 rückte er an, stellte die Diagnose und ging stracks an die Hauptleitung (unter Strom!!) und verdrahtete die Zuleitung neu (uns standen die Haare zu Berg) - aber fünf Minuten später war das elektrische Problem gelöst (pourvu que ça dure).

 

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Bericht Nummer 13 - 17.01.2010 | Drucken |  E-Mail

Verregnetes Ati-Atihan Festival in Kalibo/Wetterglück in Makato

 

Jedes dritte Wochenende im Januar findet sowohl in Makato als auch in Kalibo das traditionelle Ati-Atihan Festival zu Ehren des Schutzpatrons dieser beiden Gemeinden, des Santo Niño, statt.

 

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Schon Monate zuvor wurde mit den Vorbereitungen dieses grossen Anlasses begonnen, über die Reisfelder hörte man die Trommler ihren “Beat” üben und eine Vielzahl von Gruppen (Stämmen) bereiteten ihre pittoresken und farbenfrohen Kostüme vor.

 

Der Ursprung des Festes liegt im 13 Jahrhundert. Offensichtlich erreichten 10 Datus (Häuptlinge) aus Borneo auf ihrer Flucht des dortigen Herrschers im Jahr 1212 die Insel Panay und erhielten – nach langwierigen Verhandlungen mit den Ureinwohnern, den Atis, das Siedlungsrecht auf der Insel. Dieser Pakt wurde mit einem grossen Fest, dem Ati-Atihan, besiegelt. Nach der Kolonisierung der Philippinen durch die Spanier wurde das Fest “christianisiert”, indem es fortan dem Schutzpatron Santo Niño gewidmet wurde.

 

Während dreier Tage finden Umzüge und Prozessionen statt. Die verschiedenen Truppen (Stämme) stellen sich einem Wettbewerb – die besten Kostüme und originellsten Tänze werden prämiert.

 

Während das grosse Fest in Kalibo buchstäblich ins Wasser fiel – am Samstag regnete es leider ununterbrochen, hatten die Organisatoren in Makato mehr Glück, da dort Sto. Niño bereits einige Tage früher abgehalten wurde. Die nachfolgenden Bilder geben einen guten Eindruck über das farbige, eindrückliche Geschehen.

 

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Bericht Nummer 12 - 05.01.2010 | Drucken |  E-Mail

Bakhawan Eco-Park

 

Eine Sehenswürdigkeit Kalibos ist der Bakhawan Eco-Park. Eine Fläche von rund 120 Hektaren wurde mit Brackwasserpflanzen und Mangroven aufgeforstet. Ein Bambussteg erlaubt es, dieses Gebiet zu durchstreifen. Normalerweise bleibt einem ein solcher Mangrovensumpf verborgen, ist doch das Wurzelgewirr praktisch undurchdringlich.

 

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Bambus-Steg durch das Mangroven Dickicht

 

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Brücke über einen Arm des Kalibo Rivers

 

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Kleine Austern-Sammler

 

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Wurzelgeflecht

 

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Aufforstung

 

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Auch im Trüben lässt sichs FischenSmile

 

 
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