Private Homepage von Bing und Juerg Weber
Bericht Nummer 38 - 17. Oktober 2010 | Drucken |  E-Mail

Makato Cockpit Arena / Hahnenkämpfe: DER Zeitvertrieb der Pinoys

 

Ein Augenschein im Cockpit von Makato an einem Sonntagnachmittag bestätigt: Was in unseren Breitengraden der Fussballmatch ist, sind die Hahnenkämpfe in den Philippinen.

 

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Jede grössere Ortschaft verfügt über eine Cockpit-Arena, in der fast täglich Hahnenkämpfe abgehalten werden. Besonders am Wochenende sind sie jeweils gepackt voll.

 

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Rund um die Arena wird fürs leibliche Wohl gesorgt. Grilliertes (Hähnchen???,Wink Lechon, aber auch Eiscremes, Süssigkeiten, kalte Drinks <Beer na Beer galore....>) werden angeboten. Kurz – eine ähnliche Atmosphäre wie bei uns ums Fussballstadion herum.

 

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Ein Lechon anstelle einer Rost-Bratwurst

Smile

 

Kaum ein Pinoy, der etwas auf sich hält, der  nicht hinter seinem Haus einige Kampfhäne hält, sie liebevoll betreut und aufpäppelt. Sind sie stark genug, werden sie als "Gladiatoren" in die Kampfarena  gebracht, um dort allenfalls ihr Leben lassen zu müssen.

 

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Das Messer wird vorbereitet

 

 

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Es wird heftig gewettet und manch eine Familie muss unten durch, weil das wenige Geld beim Hahnenkampf verzockt wird.

 

Drinnen, besonders während der kurzen Zeit vor einem Wettkampf, wenn die Hähne präsentiert und die Wetten abgeschlossen werden, schwillt der Lärm ohrenbetäubend an, wenn die Gebote “à la crié” platziert werden.

 

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Der Kampf selber ist kurz und heftig und dauert nur eine knappe Minute. Die beiden Kontrahenden gehen auf einander los und versuchen, dem Gegner mit den mit Messern versehenen Sporen den Todesstoss zu versetzen, oder ihn dermassen zu verletzen, dass er den Kampf aufgibt.

 

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Der Sieger (rechts) wird dem Verlierer gegenübergestellt - dieser hat den Kampf mit dem Leben bezahlt

 

Für uns Westler eine brutale Angelegenheit - der Hahnenkampf gehört aber zum philippinischen Alltag und ist nicht daraus wegzudenken.

 

 
Bericht Nummer 37 - 15. Oktober 2010 | Drucken |  E-Mail

Früchte und Gemüse in unserem Garten

 

Nach unserer Rückkehr galt es, in unserem Garten “Inventar” zu machen und zu schauen, was alles im Moment wächst.

 

Vor unserer Porch gedeiht eine stattliche Banane – in ca. 2 bis 3 Monaten werden wir sie ernten können.

 

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Die roten Pfefferschoten sind reif und werden unserem Essen in Zukunft den nötigen Pep verleihen.

 

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Papayas wachsen fast wie Unkraut. Jedenfalls werden wir in Kürze die ersten, noch grünen Papayas zu “Achara” verarbeiten. Das geraffelte Fruchtfleisch wird in Essig zusammen mit Gewürzen und Pfefferschoten aufgekocht und nachher abgekühlt und im Eisschrank aufbewahrt. Achara wird als Beilage zu Fisch und Fleisch gegessen. - Natürlich freuen wir uns auch auf die reifen Papayas, die hier – frisch vom Baum gepflückt – natürlich ganz besonders lecker schmecken.

 

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Unsere Freunde in Iloilo haben uns bei unserem letzten Besuch vor rund einem Jahr einen Passion-Fruit Setzling mitgegeben. Zu unserer grossen Überraschung ist die Ranke stark gewachsen und voller Früchte. Ganz besonders eindrücklich ist auch die Blume der Passion-Fruit.

 

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In unserem Backyard stehen einige Kokospalmen, so dass wir eigentlich regelmässig Nüsse ernten können, sei es, um den Saft junger Nüsse (Buco-Juice) zu trinken oder deren saftiges Fruchtfleisch zu geniessen oder aber aus älteren, reifen Nüsse Kokosmilch herzustellen, die dann zum Kochen Verwendung findet.

 

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Neu haben wir Ocra angepflanzt – im Moment lassen wir die Schoten wachsen und verwenden sie, um weitere Pflanzen zu ziehen.

 

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Bericht Nummer 36 - 12. Oktober 2010 | Drucken |  E-Mail

Rainy Season

 

In dieser Phase des Jahres herrscht Regenzeit. Für uns heisst dies, dass es meist nachts heftig regnet, manchmal begleitet von intensiven Gewittern.

 

Normalerweise ist es tagsüber veränderlich, bewölkt – meist aber herrscht schöner Sonnenschein. Die Temperaturen sind tagsüber um die 30°, nachts kühlt es auf rund 26°-28° ab. Die Luftfeuchtigkeit ist mit 70-85% recht hoch.

 

In der Nacht vom 11. auf den 12. Oktober goss es während Stunden wie aus Kübeln, mit dem Resultat, dass der Makato-River hinter unserem Haus anschwoll und über die Ufer trat. Der ganze Back-Yard stand knöcheltief unter Wasser – ein Teil drang gar bis in unseren Garten.

 

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Unsere beiden Hunde verunsicherte die Bescherung dermassen, dass sie stundenlang gegen das Wasser anbellten (vielleicht in der Hoffnung, dass es sich dadurch wieder zurückzieht Laughing ). - Dies tat die Sonne ein wenig später – gegen Nachmittag war das Wasser weg und der Makato River wieder in seinem Bett.

 
Bericht Nummer 35 - 11. Oktober 2010 | Drucken |  E-Mail

Die Lanzones und Rambutan sind reif!

 

Die Zeit der Lanzones und Rambutan ist angebrochen. Auf dem Markt werden die braun/beigen Lanzones und die dunkelrot haarigen Rambutans zu Hauf angeboten.

 

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Beide Früchte schmecken ausgezeichnet. Sie zu schälen ist aber “quite an undertaking”. Bis man die süssen, wohlschmeckenden Früchte geniessen kann, ist einige Arbeit angesagt.

 

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Besonders die Lanzones haben es in sich, sondert deren Haut beim Schälen doch einen milchig klebrigen Saft ab. Dies mit dem Resultat, dass all diejenigen, welche sich dem Genuss der Lanzones hingeben, einen schwarz geränderte Daumennagel haben, der nur schwer zu reinigen ist.

 

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Früher hat sich Bing jeweils der Sache angenommen und mir die Lanzones geschält. Nach mehr als 30-jähriger Ehe hat sich die Situation geändert, wie mein Daumennagel unschwer erkennen lässt Wink

 

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Vor unserer Abreise haben wir Passionsfrüchte gepflanzt, die nun reif sind. Glücklicherweise geben diese weniger zu tun, kann man sie – nachdem sie entzwei geschnitten sind – doch einfach auslöffeln.

 
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