Private Homepage von Bing und Juerg Weber
Bericht Nummer 42 - 23. November 2010 | Drucken |  E-Mail

Baubericht 01 – Vermessung unseres Landes

 

Wir haben uns bestens wieder in den Philippinen akklimatisiert und unsere Testphase problemlos hinter uns gebracht. Der Entschluss, die nächsten Jahre hier zu verbringen, ist uns daher leicht gefallen.

 

Da Bing's Elternhaus nicht ganz unseren Bedürfnissen entspricht, haben wir uns entschlossen, ein Haus zu bauen, nicht zuletzt, um ein wenig zentraler zu wohnen und vor allem auch Platz für allfällige Gäste zu schaffen.

 

Unser Land befindet sich nahe des Zentrums von Makato. Leben wir nun in Cayangwan drei Kilometer von der Hauptstrasse entfernt, werden es in Zukunft nur noch deren 300 Meter sein.

 

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Die Vermessung des Landes war eine Geschichte für sich und ist jetzt – hoffentlich – bald abgeschlossen.

 

Der Geometer rückte ohne Metermass mit nur einem markierten Draht an – kein Wunder, dass er damit nicht zum gewünschten Ergebnis kam.

 

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Der Theodolit, den er drei Tage später mit sich brachte, hat schon bessere Tage gesehen.

 

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Anstelle der traditionellen Messstange musste ein Massstab herhalten.

 

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Es gab viel zu rechnen!

 

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Die Marksteine mussten einige Male versetzt werden, bis das Grundstück schlussendlich korrekt vermessen war und mit technische Beschrieb, der für den Grundbucheintrag relevant ist, übereinstimmte.

 

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Nun sind wir daran, unsere Ideen durch einen Architekten umsetzen zu lassen. Die ersten Erfahrungen haben gezeigt, dass wir uns sicher mit viel Geduld wappnen und uns auf intensive Monate gefasst machen müssen.

 

 

 
Bericht Nummer 41 - 07. November 2010 | Drucken |  E-Mail

Tagesausflug nach Boracay – Shopping Swiss Goodies

 

Ein bisschen mehr als eine Stunde Autofahrt von Cayangwan entfernt ist Caticlan, von wo man per Auslegerboot auf die Insel Boracay übersetzt. Musste man früher mit den Banca-Fahrern für die Überfahrt feilschen, um dann die Boote am Strand – meist nassen Fusses – zu besteigen, so empfängt den Touristen heute ein imposanter Terminal mit Ticket Office und man gelangt direkt vom Pier auf die Bancas.

 

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Jetty in Caticlan

 

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Pier in Caticlan mit RoRo-Fähre nach Mindoro im Hintergrund

 

Die Überfahrt dauert rund 10 Minuten. Auch auf Boracay erwartet einem ein langer Pier und ein Empfangsgebäude, vor dem unzählige Tricycles und neuerdings auch Kleinbusse für den Transport zu den Hotels warten.

 

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Jetty in Boracay

 

War Boracay früher ein Geheimtyp, eine paradiesische Insel ohne fliessendes Wasser und Elektrizität mit nur wenigen Cottages am feinen, weissen Sandstrand, so mutierte sie zur internationalen Touristendestination mit unzähligen Hotels, Pensionen und Restaurants. Es wird gebaut, was das Zeug hält. Ein neues Hotel nach dem anderen wird hochgezogen. Entsprechend ist der Verkehr und die Luftverschmutzung – die schlecht eingestellten Zweitakt-Motoren der Tricycles lassen grüssen.

 

Die White Beach ist nach wie vor eindrücklich – glücklicherweise sind die Bauten entlang des Strandes weniger hoch, als die umgebenden Kokospalmen.

 

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White Beach

 

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White Beach - die Tücher gegen den Habagat (Südwestmonsun) sind noch aufgespannt

 

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Für uns ist Boracay ein Tagesausflug. Ein Spaziergang entlang der White Beach, ein kühler Drink, ein feines Essen in einem der vielen Restaurants und anschliessend ein Abstecher ins “Heidiland”, um uns mit gutem Brot, Wurstwaren nach schweizerart, Schweizer Käse und weiteren Goodies einzudecken, die wir anderswo nicht “posten” können.

 

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Heidiland - Shoppers Paradies der Expats

 

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Da lacht des Auslandschweizers Herz 

 

 

 

 
Bericht Nummer 40 - 01. November 2010 | Drucken |  E-Mail

Wenn es regnet, dann aber zünftig....!!

 

Die klimatischen Verhältnisse sind nicht mehr wie früher. Eigentlich wäre nun der Beginn der trockeneren Saison angesagt. Nach wie vor befinden wir uns jedoch im Einflussbereich tropischer Depressionen, die intensive Regenfälle mit sich bringen.

 

Die aktuelle Reisernte ist einmal mehr bedroht. Die erwarteten Erträge sind eh schon reduziert, da nach der Aussaat das Wetter zu trocken war. Nun kann man wegen der anhaltenden Regenfälle nicht ernten und der Reis droht zu verderben.

 

Und hat man bereits erste Felder abgeerntet, können die Reiskörner nicht getrocknet werden. Dies birgt das Risiko in sich, dass sie zu Keimen beginnen und der Reis ungeniessbar wird.

 

Bricht die Sonne durch die Wolken und ist der Boden abgetrocknet, wird sofort der Reis ausgebreitet. Kaum zum Trocknen ausgelegt, kann es sein, dass bereits wieder die ersten Tropfen fallen. Und dann muss es schnell gehen, bevor die Schleusen geöffnet werden! Denn wenn es regnet, dann recht.....

 

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Einige Minuten zuvor herrschte noch eitel Sonnenschein....

 

 

Die Routine heisst: Reis raus – Wetter beobachten – bei den ersten Tropfen alles wieder einpacken und unteres Dach bringen.

 

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In aller Hektik muss der Reis ins Trockene gebracht werden

 

 
Bericht Nummer 39 - 31. Oktober 2010 | Drucken |  E-Mail

Ocra-Blüte

 

Kurzer Nachtrag zum Bericht Nummer 37/Garten-Gemüse: Die Ocra-Pflanze macht eine überaus attraktive Blume, die – ähnlich wie jene der Passion-Fruit – nur während eines Tages blüht:

 

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Bereits am nächsten Tag entwickelt sich die Ocra-Frucht, die sehr schnell heranreift und nach rund fünf Tagen geerntet werden muss.

 

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