Private Homepage von Bing und Juerg Weber
Bericht Nummer 50 - 14. Januar 2011 | Drucken |  E-Mail

Wasseraufbereitungsprojekt des Rotary-Clubs Iloilo

 

Unsere zwei Schweizer Freunde in Iloilo, Markus Dünneisen und Dani Brunner, engagieren sich sehr stark im dortigen Rotary-Club. Dank ihrem Einsatz konnte der Club zusammen mit einem koreanischen Schwesterclub und der Iloilo Doctor's College of Medicine Foundation ein Wasseraufbereitungs-Projekt im Barrio Ban-ag der Gemeinde Sta. Barbara realisieren, das kürzlich eingeweiht wurde.

 

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Das Wasser des lokalen Brunnens war stark kontaminiert. Wie Tests ergaben, waren rund 70% der Kinder der nahegelegenen Schule mit Amöben infisziert. Es lag deshalb nahe, Abhilfe zu schaffen, dem Barrio eine Wasseraufbereitungs-Anlage zu stiften und dessen Versorgung mit keimfreien Wasser sicherzustellen. Die detaillierten Berichte auf der Homepage des Rotary-Clubs finden sich hier und hier.

 

Dani Brunner, zeichnete für den technischen Bereich verantwortlich und organisierte den Import der Anlage (Schweizer Technologie), die dank Solar-Energie völlig autonom – und vor allem nachhaltig -funktioniert.

 

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Die Stromversorgung --> Wechselrichter & Batterien

 

Das Wasser wird vom Brunnen hochgepumpt und in einer Mikrofilteranlage keimfrei gemacht.

 

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Filteranlage

 

Das saubere Wasser steht den rund 1700 Bewohnern des Barrios Ban-ag zur Verfügung und wird zu 50 Centavos (ca. CHF 0.015) pro Liter verkauft.

 

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Dies, damit mit dem Erlös der Unterhalt der Anlage finanziert werden kann. Es ist ein wichtiger Teil des Projektes, dass sich die Betreiber der Anlage auch der wirtschaftlichen Seite bewusst werden. Sie sollen lernen, dass die erwirtschafteten Mittel exklusiv für den Betrieb der Anlage zu verwenden sind.

 

Die Verantwortlichen des Rotary-Clubs Iloilo begleiten und überwachen das Projekt und garantieren das einwandfreie, nachhaltige Funktionieren der Anlage, sind doch rund CHF 35'000.-- dafür aufgewendet worden.

 

Über weitere Projekte des Rotary-Clubs Iloilo gibt dessen Homepage www.rotaryclubiloilocity.com Auskunft.

 
Bericht Nummer 49 - 11. Januar 2011 | Drucken |  E-Mail

GESCHAFFT!! - 40'000 Kilometer auf dem Hometrainer

 

Montag 10. Januar 2011: Nach ungefähr 15 Jahren mehr oder weniger intensivem Radeln auf dem Hometrainer habe ich heute mit 40'000km den Erdumfang „umfahren“! Grund genug, das gelbe Tricot zu tragen und bei unserem nächsten Besuch in Boracay oder Manila eine Flasche guten „Bubblies“ zu entkorken.

 

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Die 40'000km habe ich nur auf meinen eigenen Hometrainern zu Hause „erfahren“, ohne all jene Kilometer zu berücksichtigen, die ich jeweils im Fitnesscenter "abgespult" habe. Der erste Hometrainer hat nach 25'000km den Geist aufgegeben. Auf dem neuen erradelte ich nun die nächsten 15'000km.

 

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Hier in den Philippinen gehört es zum Tagesablauf, dass ich werktags jeweils in einer Stunde rund 30km „fahre“ und so in der Woche ca. 150km meinem Konto gutschreiben kann. Bei 27°-30° hilft der Ventilator, das Schwitzen im Rahmen zu halten und dank. Hörbüchern und/oder Downloads von Radiosendungen (Persönlich/Echo der Zeit etc.) vergeht die Work-out-Zeit wie im Fluge.

 

Dieser Rhythmus hat den Vorteil, dass die Tage gut strukturiert sind und dass ich mein Feierabend SanMiguel ohne Gewissensbisse geniessen kann. Smile

 
Bericht Nummer 48 - 09. Januar 2011 | Drucken |  E-Mail

Baubericht No. 03 – Spatenstich

Baubeginn bei strömendem Regen!

 

Samstag, 8. Januar 2011 - frühmorgens 07:00: Unser Contractor mit seiner Crew ist pünktlich zur Stelle.

 

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Es gilt, erst einen Lagerschuppen zu erstellen. Das langanhaltend schlechte Wetter hat zur Folge, dass sich unser Land „eher feucht“ präsentiert. Smile

 

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Nach erfolgtem Spatenstich öffnen sich erst einmal die Schleusen. Trotzdem konnten die Bambusstangen zugesägt werden.

 

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Kurz darauf wurden die ersten Pfähle gesetzt und die Ausmasse des Schuppens wurden erkennbar.

 

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Am späten Nachmittag hat der Schuppen bereits Form angenommen.

 

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Parallel zur Erstellung des Lagerschuppens bohrte ein anderes Team einen Brunnen. In rund 10 Metern Tiefe konnte eine Süsswasserader gefasst werden.

 

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Mit dem ersten Arbeitstag auf unserer Baustelle beginnt das Abenteuer HAUSBAU „z'grächtem“.

 

 
Bericht Nummer 47 - 07. Januar 2011 | Drucken |  E-Mail

Hudelwetter

 

Seit anfangs Dezember beeinträchtigt eine stationäre Schlechtwetterfront im Süden der Insel Panay das Wetter bei uns.

 

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Bild ex Silent-Gardens.com

 

Die Sonne versteckt sich hinter einer dicken Wolkendecke und hat sich seit der zweiten Dezemberwoche nur noch sporadisch blicken lassen. Es ist mit rund 25°-27° recht kühl. Die Luftfeuchtigkeit ist mit 90% und mehr unangenehm hoch. Es regnet täglich – zeitweise sehr intensiv, manchmal gar ununterbrochen während einiger Tage (und Nächte) hintereinander.

 

Die Zufahrtstrasse nach Cayangwan gleicht der finnischen Seenplatte und erfordert einiges Geschick beim Fahren.

 

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Gut, dass die neue Barrio-Verantwortliche offensichtlich handelt und die „Glunggen“ mit Kies und Sand auffüllen lässt. Ob's viel hilft....??

 

Glücklicherweise sind wir nicht so stark betroffen, wie die Inseln der südlichen Visayas und Mindanao. Ein Situationsbericht findet sich hier.

 
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